Neue Möglichkeiten durch Zertifikate

Geldanlage zur Optimierung der Rendite

Als Genossenschaftsbank sind wir der wirtschaftlichen Förderung unserer Mitglieder verpflichtet. Deshalb ist es uns wichtig, unseren Kundinnen und Kunden möglichst vielfältige Möglichkeiten für den Vermögensaufbau zu bieten. Denn aus dem Austausch mit Ihnen wissen wir, dass viele von Ihnen nach Wegen suchen, um mehr aus Ihrem Geld zu machen. Deshalb bieten wir Ihnen ab sofort die Möglichkeit, in Zertifikate zu investieren.

Wir sind überzeugt davon, dass Zertifikate einen wertvollen Beitrag zum Vermögensaufbau leisten können. Sie helfen, die Vermögensstruktur breiter aufzustellen und runden sie durch ihre überschaubaren Laufzeiten ab. Während Fonds eher für einen Anlagehorizont ab fünf Jahren geeignet sind, bieten Zertifikate auch über deutlich kürzere Zeiträume – etwa anderthalb bis zwei Jahre – die Chance auf attraktive Renditen.

Auch bei dieser Form der Geldanlage setzen wir auf einen starken Partner. Die DZ BANK mit Sitz in Frankfurt am Main ist das Zentral- und Spitzeninstitut der rund 850 Genossenschaftsbanken in Deutschland. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie hierzulande eine der größten privaten Finanzdienstleistungsorganisationen und gehört zu den großen Anbietern von Zertifikaten im europäischen Raum.

Ein Zertifikat - was ist das eigentlich?

Bei Zertifikaten handelt es sich um Schuldverschreibungen. Als Anleger stellt man einer Bank Geld zur Verfügung und erhält dafür ein Zertifikat. Es ist an einen Basiswert gekoppelt. Typische Basiswerte sind Aktien (etwa die Siemens-Aktie) oder Indizes wie der DAX oder der EURO STOXX 50. Aber auch Rohstoffe wie Gold oder Währungen wie Euro oder US-Dollar sind beliebte Basiswerte. Mit dem Kauf eines Zertifikats erwirbt der Anleger die Chance, von der Wertentwicklung des Basiswerts zu profitieren.

Großes Angebot, passende Auswahl

Wir bieten Ihnen gemeinsam mit der DZ BANK Zertifikate an, die ein ausgewogenes Chancen- und Risikoverhältnis aufweisen. Ein Beispiel: Zertifikate mit dem Aktienindex EURO STOXX 50 als Basiswert – getreu der Überzeugung von Eugene Fama, Nobelpreisträger für Wirtschaft: „Niemand ist schlauer als der Markt.“ Der EURO STOXX 50 umfasst 50 große und börsennotierte Aktiengesellschaften im Euro-Währungsraum. Dazu zählen umsatzstarke Aktien von Großunternehmen (sog. Blue Chips) aus Deutschland – zum Beispiel Daimler, BASF und Allianz – genauso wie die niederländische Philips, der Kosmetikkonzern L‘Oréal aus Frankreich oder der spanische Konzern Inditex, zu dem die Bekleidungskette Zara gehört.

Der Clou der Zertifikate aus der ZinsFix-Familie der DZ BANK: Sie bieten neben attraktiven und fixen Zinszahlungen auch die Chance, gleich an mehreren unterschiedlichen Marktentwicklungen zu partizipieren. So können Anleger sowohl von leicht steigenden Kursen als auch von einer weitgehend gleichbleibenden Entwicklung profitieren. Sogar wenn die im EURO STOXX 50 zusammengefassten Aktien während der Laufzeit leicht fallen, passt es für den Anleger noch.

Tritt die Marktentwicklung ein, erhält er in jedem Fall die vereinbarten Zinsen zu den festgesetzten Terminen und am Laufzeitende eine Rückzahlung zum Basisbetrag. Kommt es gemäß den Bedingungen des Zertifikats zu einem Barrierebruch, stehen dem Anleger die Zinszahlungen zu. Zusätzlich erhält er bei Zertifikaten auf den EURO STOXX 50 ein unbefristetes Endloszertifikat auf den Basiswert zum dann geltenden Kurs.

Wer vor dem Ende der Laufzeit an sein Geld muss, wird einen weiteren Vorteil der DZ BANK Zertifikate zu schätzen wissen: Sie können jederzeit zum Tagespreis verkauft werden. Übrigens: Der Erwerb von ZinsFix-Zertifikaten ist für Sie als Kunde der Sparda-Bank Südwest eG kostengünstig und transparent: Sämtliche Gebühren werden direkt beim Kauf berechnet.
Fortlaufende Gebühren fallen nicht an.

Chancen & Risiken

Ein beispiehaftes Zertifikat der ZinsFix Express-Familie im Check

Chancen

  • fest Verzinsung
  • Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung
  • begrenzter Sicherheitspuffer
  • Möglichkeit der Rückzahlung durch Lieferung von Endloszertifikaten am Laufzeitende
  • Nach Börseneinführung zum Tagespreis veräußerbar

 

Risiken

  • Risiko des Geldverlustes wegen Zahlungsverzug oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten
  • Risiko des Kursverlustes
  • Kurs des Zertifikates ist abhängig von der Wertentwicklung des Basiswertes
  • Vorzeitige Rückzahlung auf 1.000 Euro je Zertifikat begrenzt
  • Höhe der Zinszahlung an einem Zahlungstermin begrenzt
  • Das Zertifikat kann vorzeitig fällig werden - damit entfallen alle künftigen Zinszahlungen

Häufige Fragen zu Zertifikaten

Was ist bei der Geldanlage in Zertifikate zu beachten?

Bei einer Geldanlage in Zertifikate erhalten Sie in der Regel keine feste Verzinsung, sondern haben am Erfolg bzw. Misserfolg des zugrunde liegenden Basiswertes teil. Zertifikate bieten Ihnen die Möglichkeit, Anlagestrategien zu nutzen, die für Sie als Privatanleger sonst gar nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich wären. Außerdem können Sie schon mit geringem Kapitaleinsatz partizipieren.

Wo werden Zertifkate gehandelt?

Die meisten Zertifikate werden an der Frankfurter Börse und/oder der Stuttgarter Börse gehandelt. Sie können Zertifikate aber auch außerbörslich erwerben.

Mit welchen Kosten muss ich bei Zertifikaten rechnen?
  • Gegebenenfalls Kosten für ein Wertpapierdepot: Um Zertifikate zu erwerben, benötigen Sie ein Wertpapierdepot, das je nach Kreditinstitut mit Kosten verbunden ist.
  • Transaktionsgebühren: Kaufen Sie Zertifikate an der Börse, werden Ihnen beim Kauf und beim Verkauf Transaktionsgebühren berechnet.
  • Gegebenenfalls Ausgabeaufschlag: Beim außerbörslichen Erwerb über den Emittenten kann Ihnen ein Ausgabeaufschlag berechnet werden.
  • Gegebenenfalls Verwaltungskosten: Bei Zertifikaten mit unbestimmter Laufzeit müssen Sie noch mit eventuellen Verwaltungskosten rechnen.
  • Gegebenenfalls Spread: Wenn Sie ein Zertifikat während der Laufzeit erwerben, bezahlen Sie die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (An- und Verkaufskurs), den so genannten Spread. Je komplexer und risikoreicher ein Zertifikat ist, desto höher fällt der Spread aus.
Wie viel Steuern muss ich bei Zertifikaten bezahlen?

Sofern Sie über dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro für Ledige und 1.602 Euro für Verheiratete liegen oder keinen Freistellungsauftrag gestellt haben, unterliegen laufende Erträge – zum Beispiel Zinserträge – sowie Veräußerungsgewinne der 25 prozentigen Abgeltungssteuer, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Abhängig von der detaillierten Produktausstattung sind unterschiedliche Regelungen zu beachten – zum Beispiel bezüglich der Verrechenbarkeit eventueller Verluste. Die steuerliche Behandlung hängt zudem von Ihren persönlichen Verhältnissen ab und kann Änderungen unterworfen sein, auch rückwirkend. Zur Klärung steuerlicher Fragen wird die Einbindung eines steuerlichen Beraters empfohlen.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Ihre Kapitalerträge maximal bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags steuerfrei, das heißt 801 Euro bei Ledigen beziehungsweise 1.602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten oder eingetragenen Lebenspartnern. Sparer mit geringeren Sparguthaben werden damit vor einer übermäßigen Besteuerung bewahrt.

Um diese Steuerbefreiung zu erhalten, müssen Sie uns einen Freistellungsauftrag erteilen. Liegt uns kein Freistellungsauftrag vor, müssen wir per Gesetz automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer auf alle Kapitalerträge an das Finanzamt abführen.

Der Sparerpauschbetrag kann auch auf mehrere Konten und Geldanlagen bei verschiedenen Kreditinstituten verteilt werden. Sind Ihre Konten bzw. Geldanlagen auf mehrere Institute verteilt, müssen Sie jedem dieser Institute einen gesonderten Freistellungsauftrag erteilen. Die Summe aller erteilten Freistellungsaufträge ist auf den maximalen Sparerpauschbetrag begrenzt (siehe oben).

Wenn Ihr Einkommen unterhalb der Einkommensteuergrenze liegt, müssen Sie keine Kapitalerträge versteuern. Dies ist zum Beispiel bei Minderjährigen der Fall, die noch nicht über ein eigenes Einkommen verfügen. Damit die Bank, bei der die Geldanlage besteht, die Steuer nicht automatisch abführt, müssen Sie ihr eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung – auch NV-Bescheinigung genannt – vorlegen. Diese Bescheinigung erhalten Sie auf Antrag bei Ihrem Finanzamt. Die Steuerbefreiung ist bei einer NV-Bescheinigung nicht auf den vorgenannten Sparerpauschbetrag begrenzt.

Wie wird die Kirchensteuer abgeführt?

Die nachfolgenden Ausführungen sind für Sie nur interessant, wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind, also Mitglied einer Kirchensteuer erhebenden Religionsgemeinschaft. Seit 2015 greift das automatisierte Kirchensteuerverfahren. wir führen die anfallende Kirchensteuer auf die Kapitalerträge zusammen mit der Kapitalertragssteuer automatisch an das Finanzamt ab.

Dazu rufen wir einmal jährlich das sogenannte Kirchensteuerabzugsmerkmal (KiSTAM) beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ab. Wenn Sie allerdings beim BZSt einen Sperrvermerk beantragt haben, erhält die Bank auf ihre Abfrage nur einen neutralen Nullwert vom BZSt. In diesem Fall müssen Sie die auf die abgeführte Kapitalertragssteuer noch anfallenden Kirchensteuerbeträge gegenüber Ihrem Wohnsitzfinanzamt deklarieren.

Wichtig:
Wenn keine Kapitalertragssteuer anfällt – zum Beispiel bei ausreichendem Freistellungsauftrag oder Vorliegen einer NV-Bescheinigung – fällt auch keine Kirchensteuer an.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten

Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung und Beratung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten stellen wir Ihnen vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.