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Veröffentlicht am: 02. März 2026

Jugendliche wachsen über sich hinaus: Klimakonferenz Simulation stärkt Soft Skills der Schülerinnen und Schüler

Mann der auf Klimakonferenz in der Schule eine Rede hält

Jugendliche wachsen über sich hinaus: Klimakonferenz Simulation stärkt Soft Skills der Schülerinnen und Schüler

 

Bei der Klimakonferenz Simulation 2026 schlüpften die Teilnehmenden in die Rolle von Delegierten unterschiedlicher Länder(-gruppen) und verhandelten unter möglichst realistischen Bedingungen über Maßnahmen, um die Erderwärmung auf höchstens 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Dieses Ziel hatte sich die Staatengemeinschaft 2015 auf der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris gesetzt. Dabei wurde für die Jugendlichen unmittelbar erfahrbar, wie anspruchsvoll es ist, internationale Kompromisse zu finden und wirtschaftliche, soziale sowie ökologische Interessen miteinander zu vereinbaren.

„Seit 25 Jahren engagiert sich die Sparda Südwest Stiftung für eine starke und vielfältige Gesellschaft. Bildung und Naturschutz sind zentrale Bestandteile unserer Stiftungsarbeit, weshalb wir bereits im dritten Jahr in Folge die Klimakonferenz Simulationen durchführen. Es freut uns sehr, dass dieses Projekt auf so großes Interesse stößt. Das unterstreicht die hohe Relevanz des Themas. Unser besonderer Dank gilt allen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern, die sich engagiert eingebracht und die Aktionstage mit intensiven Diskussionen und kreativen Ideen bereichert haben“, erklärt Andreas Manthe, Vorstand der Sparda Südwest Stiftung.

 

Das Projekt wurde von der Sparda Südwest Stiftung gemeinsam mit dem Verein Die Multivision e. V. an insgesamt sechs Schulen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland durchgeführt. Teilgenommen haben die Konrad-Adenauer-Realschule Plus in Landau, das Lina-Hilger-Gymnasium in Bad Kreuznach, das Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium in Völklingen, die Freie Waldorfschule in Nohfelden-Wahlhausen, das Elisabeth-Langgässer-Gymnasium in Alzey sowie die IGS Anna Seghers in Mainz.

Neben inhaltlichen Aspekten rund um Umwelt- und Klimaschutz stärkten die Schülerinnen und Schüler auch zentrale Kompetenzen wie Verhandlungssicherheit, Argumentationsfähigkeit und das freie Sprechen vor großer Zuhörerschaft.

 

Ein schönes Beispiel dafür ist Lena, eine Schülerin des Lina-Hilger-Gymnasiums in Bad Kreuznach. Sie hat sich ans Mikrofon getraut, obwohl sie normalerweise eher eine stillere Schülerin ist. „Man konnte wirklich über sich hinauswachsen. Es war auch mal was anderes als der übliche Schulalltag. Das war cool. Obwohl ich eher still bin im Unterricht, habe ich mir ein Herz gefasst und mich ans Mikro getraut. So bisschen raus aus der Komfortzone. Dann hatte ich richtig Spaß dabei und wollte immer wieder meine Gruppe vertreten“, berichtet Lena.

 

Auch in diesem Jahr schrieb die Sparda Südwest Stiftung ein Preisgeld in Höhe von 1.000 € aus. Die Schülerinnen und Schüler der IGS Anna Seghers in Mainz konnten sich in diesem Jahr mit ihrem herausragenden Engagement durchsetzen. Bisher gibt es auf dem Schulhof keine Möglichkeit, seinen Abfall ordnungsgemäß zu trennen. Mit der Spende können jetzt neue Mülleimer installiert werden, die eine solche Mülltrennung ermöglichen.

 

Die Sparda Südwest Stiftung möchte der Gewinnerschule an dieser Stelle herzlich gratulieren und sich bei allen weiteren teilnehmenden Schulen für Ihren Einsatz bedanken.

 

Mehr Informationen zum Engagement der Sparda Südwest Stiftung finden Sie auf www.sparda-sw-stiftung.de