Sparda-Bank Südwest
Online-Banking

Veröffentlicht am: 19. Juni 2026

Sparda-Bank Südwest steigert Bilanzsumme auf
11,98 Milliarden Euro

Person hält einen Stimmzettel mit "JA" hoch
Foto: Sparda-Bank Südwest, c.hattemer | Auf der Vertreterversammlung stimmten die Mitgliedervertreterinnen und -vertreter dem Vorschlag zu, eine Dividende von 4 Prozent auszuschütten.

Die Sparda-Bank Südwest hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer soliden wirtschaftlichen Entwicklung abgeschlossen. Auf der Vertreterversammlung am 18. Juni 2026 in der Rheingoldhalle in Mainz stimmten die Mitgliedervertreterinnen und -vertreter dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, eine Dividende von 4 Prozent auszuschütten. Die Bilanzsumme der regionalen Genossenschaftsbank, die auf das Privatkundengeschäft spezialisiert ist, erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um mehr als 392 Millionen Euro auf 11,98 Milliarden Euro. Mit über 400.000 Mitgliedern in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zählt die Sparda-Bank Südwest zu den größten Genossenschaftsbanken in Deutschland.

„2025 war für unsere Bank ein gutes Jahr mit soliden Ergebnissen und einer insgesamt stabilen Entwicklung“, sagt der Vorstandsvorsitzende Manfred Stang: „Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld zeigt sich die Stärke unseres genossenschaftlichen Geschäftsmodells: wirtschaftliche Vernunft, Nähe zu den Menschen und ein klarer Fokus auf die langfristige Förderung unserer Mitglieder.“

Positives Einlagengeschäft, starkes Baufinanzierungsgeschäft

Die Entwicklung der Kundeneinlagen verlief im Geschäftsjahr 2025 erneut positiv: Sie erhöhten sich um 363 Millionen Euro auf rund 10,22 Milliarden Euro. Die Forderungen an Kundinnen und Kunden stiegen zum 31. Dezember 2025 auf rund 7,49 Milliarden Euro und machen mit rund 62,5 Prozent weiterhin den größten Anteil an der Bilanzsumme aus. Die Summe der neuen Kreditzusagen belief sich insgesamt auf rund 1,13 Milliarden Euro. Davon waren 1.059,3 Millionen Euro Baukredite und rund 69,2 Millionen Euro Privatkredite. Damit bestätigt die Sparda-Bank Südwest ihre starke Position als Partnerin in der privaten Baufinanzierung. „Das positive Wachstum bei Einlagen und Finanzierungen zeigt, dass uns unsere Kundinnen und Kunden auch in einem herausfordernden Marktumfeld ihr Vertrauen schenken. Gerade im privaten Finanzierungsgeschäft sind Verlässlichkeit, gute Beratung und faire Konditionen entscheidend“, so Manfred Stang. Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich zum Stichtag 31.12.2025 auf 606,3 Millionen Euro. Damit verfügt die Bank weiterhin über eine gute Eigenkapitalausstattung oberhalb der aufsichtsrechtlichen Anforderungen.  Der Jahresüberschuss nach Steuern lag bei 15,25 Millionen Euro.

Auf einen Blick: zentrale Geschäftszahlen 2025

Bilanzsumme: +392 Mio. EUR auf 11,98 Mrd. EUR
Jahresüberschuss nach Steuern: 15,25 Mio. EUR
Kundeneinlagen: +363 Mio. EUR auf 10,22 Mrd. EUR
Forderungen an Kunden: +298 Mio. EUR auf 7,49 Mrd. EUR
Neue Kreditzusagen: 1.128,5 Mio. EUR, davon 1.059,3 Mio. EUR Baukredite und rund 69,2 Mio. EUR Privatkredite

Starke Kundennähe über alle Kanäle hinweg

Die Sparda-Bank Südwest entwickelt ihr Geschäftsmodell entlang der veränderten Erwartungen und Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden konsequent weiter. Digitale Zugänge gewinnen weiter an Bedeutung, gleichzeitig bleibt persönliche Nähe ein wesentlicher Bestandteil des genossenschaftlichen Selbstverständnisses. Die regionale Genossenschaftsbank setzt deshalb auf einen Omnikanalansatz mit digitalem Self-Service, hybrider Beratung per Telefon, Video und Videoservice „ViVi“ sowie persönlicher Beratung in den Filialen. „Unsere Kundinnen und Kunden sollen selbst entscheiden können, wie sie ihre Bankgeschäfte mit uns erledigen möchten – digital, telefonisch, per Video oder persönlich vor Ort. Diese Wahlfreiheit ist ein zentraler Bestandteil unseres Leistungsversprechens“, sagt Manfred Stang.

Hohe Zufriedenheit bei Beschäftigten und Kundschaft

Auch als Arbeitgeber wurde die Sparda-Bank Südwest erneut sehr positiv bewertet. Bei der Mitarbeitendenbefragung „Great Place to Work®“ Anfang 2026 lag die Teilnahmequote bei weit überdurchschnittlichen 91 Prozent. 87 Prozent der Teilnehmenden bestätigten dabei: „Alles in allem kann ich sagen, dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz.“ Damit liegt die Genossenschaftsbank 14 Prozentpunkte über dem Branchendurchschnitt anderer Finanzdienstleister. Zum Jahresende 2025 zählte die Sparda-Bank Südwest 496 vollzeitbeschäftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, 244 Teilzeitbeschäftigte und 58 Auszubildende. Auch die Kundenzufriedenheit blieb auf einem hohen Niveau. An der BVR-Kundenzufriedenheitsumfrage 2025 beteiligten sich rund 18.000 Kundinnen und Kunden. Die Ergebnisse zeigen eine hohe und stabile Gesamtzufriedenheit sowie eine weiterhin starke Weiterempfehlungsbereitschaft: 92 Prozent der Befragten sind demnach mit ihrer Sparda-Bank Südwest vollkommen zufrieden, sehr zufrieden oder zufrieden.

Regionales Engagement und nachhaltige Ausrichtung

Als fest in der Region verwurzelte Genossenschaftsbank setzt sich die Sparda-Bank Südwest seit 1899 für die Menschen in Rheinland-Pfalz und im Saarland ein. Gemeinsam mit der Sparda Südwest Stiftung und dem Gewinnsparverein der Sparda-Bank Südwest e.V. flossen so im Geschäftsjahr 2025 rund 1,8 Millionen Euro in gemeinnützige, soziale und kulturelle Projekte und Einrichtungen im Geschäftsgebiet. Zu den insgesamt ca. 350 Initiativen und Projekten des Jahres 2025 zählten u. a. „Manno! Die Moneten-Challenge“, ein Finanzkartenspiel für Kinder zur spielerischen Vermittlung von Finanzwissen, und das Engagement der Mitarbeitenden im Rahmen einer Family & Friends Lounge bei den Special Olympics Landesspielen Saarland. Die Sparda Südwest Stiftung feiert 2026 ihr 25-jähriges Bestehen. Auch Nachhaltigkeit ist fest in der Unternehmensstrategie der Privatkundenbank verankert. Für ihre Leistungen wurde die Sparda-Bank Südwest mit dem NachhaltigkeitsKompass-Gütesiegel 2025 der Beratungsgesellschaft N-Motion ausgezeichnet und zählt damit zu den besten zehn Prozent der bewerteten Regionalbanken in Deutschland.

Positiver Ausblick auf die weitere Entwicklung

Mit Blick auf das laufende Jahr und die weitere Entwicklung sieht sich die Sparda-Bank Südwest gut aufgestellt. Digitalisierung, neue Technologien und steigende Erwartungen an digitale Schnittstellen verändern die Bankenbranche nachhaltig. Daraus ergeben sich Anforderungen an Anpassungsfähigkeit und Investitionen, zugleich aber auch Chancen für die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. „Wir erleben eine Phase tiefgreifender Veränderungen im Bankgeschäft. Entscheidend ist, dass wir diesen Wandel aktiv gestalten – wirtschaftlich solide, technologisch offen und immer mit Blick auf die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden“, sagt Manfred Stang: „Unsere stabile Ausgangslage gibt uns dafür Rückenwind. Wir wollen auch künftig ein attraktives Gesamtpaket aus fairen Konditionen, ausgezeichneten Produkten und verlässlichem Service bieten – persönlich und digital.“