Was ist die Sparda-Studie 2026 „Zwischen Stadt und Land“?
Die Sparda-Studie 2026 „Zwischen Stadt und Land: Wohneigentumsbildung im demografischen Wandel“ haben das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und die IW Consult im Auftrag des Verbands der Sparda-Banken erstellt. Sie vergleicht für alle 400 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland junge Mieterhaushalte zwischen 30 und 44 Jahren mit älteren Eigentümerhaushalten ab 65 Jahren. Grundlage ist eine Sonderauswertung des Zensus 2022; regionale Steckbriefe gibt es unter www.sparda-wohnen2026.de.
Was zeigt die Sparda-Studie 2026 für Rheinland-Pfalz?
Rheinland-Pfalz hat laut Sparda-Studie 2026 das zweitgrößte rechnerische Wohneigentumspotenzial aller Bundesländer: Rund 325.000 älteren Eigentümerhaushalten stehen rund 210.000 junge Mieterhaushalte gegenüber. Bundesweit vorn liegen die Landkreise Südwestpfalz (Platz 1) und Kusel (Platz 2). Die Südwestpfalz hat mit 72,6 Prozent außerdem die höchste Wohneigentumsquote Deutschlands.
Was zeigt die Sparda-Studie 2026 für das Saarland?
Das Saarland hat laut Sparda-Studie 2026 das größte rechnerische Wohneigentumspotenzial aller Bundesländer: Rund 93.000 älteren Eigentümerhaushalten stehen etwa 46.000 junge Mieterhaushalte gegenüber. Der Landkreis St. Wendel liegt bundesweit auf Platz 3 und hat mit 72,0 Prozent die zweithöchste Wohneigentumsquote Deutschlands.
Wie schneiden Koblenz, Saarbrücken und Trier in der Sparda-Studie 2026 ab?
Koblenz, Saarbrücken und Trier gehören laut Sparda-Studie 2026 zu den fünf Städten mit dem größten Wohneigentumspotenzial, wenn man Stadt und Umland gemeinsam betrachtet. Unter den 70 größten Städten Deutschlands belegen sie die Plätze eins, drei und fünf. In Metropolen wie Berlin, München oder Frankfurt am Main reicht das Potenzial dagegen auch mit Umland nicht aus.
Kommt durch den demografischen Wandel eine Welle frei werdender Häuser auf den Markt?
Nein, laut Sparda-Studie 2026 ist kein flächendeckender „Silver Tsunami“ zu erwarten. Viele ältere Menschen bleiben lange im eigenen Haus, und das Potenzial liegt vor allem im ländlichen Raum, während junge Familien oft in den Städten suchen. Die Zahlen der Studie zeigen ein rechnerisches Potenzial, keine Prognose von Verkäufen.
Was sollte ich beim Kauf eines älteren Hauses in Rheinland-Pfalz oder im Saarland beachten?
Beim Kauf eines älteren Hauses zählt neben Lage und Kaufpreis vor allem der Zustand: Energieausweis, Sanierungsbedarf und mögliche Nachrüstpflichten sollten vor dem Kauf geprüft werden. Zu den Kaufnebenkosten gehört die Grunderwerbsteuer – sie beträgt in Rheinland-Pfalz 5,0 Prozent und im Saarland 6,5 Prozent des Kaufpreises.
Kann ich den Kauf und die Modernisierung eines Hauses gemeinsam finanzieren?
Ja, Kauf und Modernisierung eines Hauses lassen sich in der Regel in einer Finanzierung zusammenfassen. Wichtig ist, die Sanierungskosten vor dem Kauf möglichst genau zu kennen, etwa durch Angebote von Handwerksbetrieben oder eine Energieberatung. Oft lassen sich auch Förderprogramme einbinden, zum Beispiel der KfW.
Wie unterstützt die Sparda-Bank Südwest beim Hauskauf und bei der Modernisierung?
Die Sparda-Bank Südwest begleitet Kundinnen und Kunden in Rheinland-Pfalz und im Saarland von der ersten Orientierung bis zur langfristigen Absicherung: bei Kauf und Neubau, Baufinanzierung und Fördermöglichkeiten sowie bei Modernisierung, energetischer Sanierung und altersgerechtem Umbau. Weitere Informationen & Beratung hierzu gibt es hier.